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 Der bilinguale deutsch-französische Zweig

Der bilinguale Zweig ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, Französisch bereits ab der Klasse 5 zu erlernen. Ab der 7. Klasse werden sie in einigen Fächern (Erdkunde, Geschichte, Politik) bilingual – zweisprachig deutsch-französisch – unterrichtet.
Am Ende des bilingualen Bildungsganges erwerben die Schülerinnen und Schüler wahlweise  das „AbiBac“, also mit dem deutschen Abitur auch das französische Abitur, oder das „bilinguale Abitur“.

 

Mehrsprachigkeit und bilingualer Unterricht:franzosisches buffet hbg 1

Im bilingualen Zweig erlernen wir Französisch früh, intensiv und auf vielfältigen Wegen. So haben wir die besondere Möglichkeit, Französisch – natürlich neben Englisch – auf sehr hohem Niveau zu beherrschen. Das Lernen später wählbarer Sprachen wie Latein oder Spanisch fällt uns oft leichter.
Im deutsch-französischen bilingualen Unterricht in Erdkunde, Geschichte und Politik stehen die Inhalte im Vordergrund – und unsere Sprachkenntnisse verbessern wir quasi „nebenbei“. Das ist besonders effektiv und bietet zahlreiche Vorteile, wie viele Studien belegen.

 

AbiBac und andere Zusatzqualifikationen:

logoAbibac

Als Schüler des bilingualen Zweiges haben wir die Chance, mit dem deutschen Abitur gleichzeitig auch das französische Abitur zu erwerben ("AbiBac"). Alternativ besteht ebenfalls die Möglichkeit, das "bilinguale Abitur" abzulegen.

 

Weiterhin können wir als bilinguale Schüler das Exzellenzlabel „Certilingua" certilingua logoerhalten.

 

 

Interkulturelles Lernen: Bild 7a Bosy Toulouse

Nicht nur der bilinguale Unterricht schult wichtige Kompetenzen wie interkulturelles und multiperspektivisches Lernen. Die Austausche in Klasse 7 und in der Oberstufe sind ein Highlight unserer Schulzeit und ermöglichen uns, Frankreich auch außerhalb der Schule zu erleben und eine tolle Zeit in unserem Nachbarland zu verbringen.

 

 

 

Gemeinschaft und Zusammenhalt: Bild 6a Kletterwald

Auf dem gemeinsamen Weg ab der 5. Klasse bis zum Abitur wachsen wir besonders zusammen. Viele Erlebnisse wie der Austausch oder gemeinsame Aktivitäten (z.B. Ausflüge, Konzerte) schaffen einen außergewöhnlichen Zusammenhalt.

 

 

Vielfalt und Engagement: Chansonabend

Als Schüler des bilingualen Zweiges können wir natürlich alle unsere unterschiedlichen Talente entfalten, durch besondere Aktionen (z.B. Konzerte, Theater, Podiumsdiskussionen) oder durch die Teilnahme an den zahlreichen Angeboten des Hardtberg-Gymnasiums z.B. im MINT-, musikalischen oder sportlichen Bereich.

 

 

Unterstützung: logolibingua

Die Arbeit im bilingualen Zweig wird bundesweit unterstützt von LIBINGUA, der Arbeitsgemeinschaft, der Elternvereinigung und dem Förderverein der Gymnasien mit zweisprachig deutsch-französischem Zug in Deutschland.

 


 

 

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Der bilinguale Zweig: Ziele und Struktur 

Der bilinguale Zweig bietet Unterricht in zwei Sprachen, in dem über den traditionellen Fremdsprachenunterricht hinaus auch Teile des Fachunterrichts in der Fremdsprache erteilt werden. Am Ende des bilingualen Bildungsganges stehen wahlweise das "bilinguale Abitur" oder das "AbiBac".

 
Die Ziele des bilingualen Zweigs

Der erweiterte Fremdsprachenunterricht führt zu einer erhöhten Sprachkompetenz vor allem durch das intensive Lernen der Grammatik und eines erweiterten Wortschatzes in den bilingualen Sachfächern. Differenzierte Fremdsprachenkenntnisse und das Erlernen von mindestens zwei lebendigen Fremdsprachen sind in einem zusammenwachsenden Europa unerlässlich. Dialog- und Kommunikationsfähigkeit sind wichtige Ziele im Fremdsprachenunterricht. Ziel der bilingualen Bildungsgänge am Gymnasium ist es, junge Menschen in besonderer Weise auf die sprachlichen, kulturellen, historischen, wirtschaftlichen und politischen Gegebenheiten in einem zusammenwachsenden Europa vorzubereiten.


Das Hardtberg-Gymnasium gehört zu den ersten Gymnasien in NRW, die 1970 als Folge des Elysée-Vertrages von 1963 einen bilingualen deutsch-französischen Zug eingerichtet haben. In den bilingualen Sachfächern Erdkunde, Geschichte und Politik gelten die Inhalte der deutschen Lehrpläne, doch lernen die Schülerinnen und Schüler auch Aspekte der Kultur, Geschichte, Geographie und Politik des Nachbarlandes kennen. Am Ende ihrer Ausbildung erreichen sie eine annähernde Zweisprachigkeit für das Studium und den Beruf, eine partnerschaftliche Dialogfähigkeit und interkulturelle Kompetenz. Der eigene Erfahrungsbereich wird durch die Begegnung mit einer anderen Kultur und Literatur erweitert und führt dazu, andere Denkweisen und Perspektiven sprachlich und inhaltlich zu verstehen. Die Nutzung von Originalmaterialien (Texte, Informationsschriften, Presseartikel, Bücher) aus dem muttersprachlichen und dem fremdsprachlichen Kontext im bilingualen Sachfachunterricht führt zu einem anderen Blickwinkel bzw. einer zusätzlich erschlossenen Perspektive.
Die französische Kultur stellt einen wichtigen Beitrag zur gesamteuropäischen Entwicklung dar und ermöglicht auch den Zugang zur Kultur anderer französischsprachiger Länder.

 

Die Struktur des bilingualen Bildungsgangs

1. Verstärkter Französischunterricht mit je 6 Wochenstunden und Englisch mit jeweils mindestens zwei (in der Klasse 5) und drei (in der Klasse 6) Wochenstunden.
2. In der Klasse 7 wird Erdkunde als bilinguales Sachfach dreistündig unterrichtet, in den Klassen 8 und 9 mit jeweils zwei Wochenstunden.
3. In der Klasse 8 wird zusätzlich das Fach Geschichte dreistündig bilingual unterrichtet, in der Klasse 9 mit zwei Wochenstunden.
4. In der Klasse 8 und 9 wird das Fach Politik mit je zwei Wochenstunden bilingual unterrichtet (in Klasse 8: bilinguale Module)
5. Zweiwöchiger Austausch der Jahrgangsstufe 7 mit dem Collège Jules Verne in Plaisance-du-Touch bei Toulouse im Wechsel mit dem Collège Saint-Joseph in Toulouse. Die deutschen Schülerinnen und Schüler wohnen in dieser Zeit bei französischen Familien und besuchen mit ihren Partnern die französische Schule, wobei sie zusätzlich von den deutschen Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet werden, und unternehmen zahlreiche Aktivitäten. Im zweiten Schulhalbjahr ist es umgekehrt. Die französischen Schülerinnen und Schüler wohnen jeweils in den Familien bei ihren Partnern.
6. Projektorientierter Austausch der Jgst. Q1 mit dem Lycée Saint-André in Colmar/Elsass.
7. Zahlreiche kulturelle Veranstaltungen sowie die Teilnahme an Wettbewerben bereichern die bilinguale Ausbildung. Einen Eindruck von den zahlreichen Aktivitäten erhalten Sie im Archiv.

 

Der bilinguale Sachfachunterricht

Dem bilingualen Sachfachunterricht liegen die jeweiligen Lehrpläne der einzelnen Unterrichtsfächer zugrunde, die ihre konkrete Ausgestaltung in einem schuleigenen Curriculum erhalten. Außerdem gibt es Unterrichtshilfen in Form von Handreichungen, Empfehlungen und Materialbeispielen. Für die bilingualen Sachfächer werden Unterrichtsmaterialien in der Partnersprache bereitgehalten, um methodisch möglichst früh mit dem Vergleich unterschiedlicher Darstellungsweisen zu beginnen. Er baut auf den Fremdsprachenkenntnissen der Jahrgangsstufen 5 und 6 auf und führt schrittweise zu fachmethodischem und fachsprachlichem Arbeiten in der Fremdsprache hin. Bei der Bewertung der Schülerleistung in den bilingualen Sachfächern sind dabei in erster Linie die fachlichen Leistungen zu berücksichtigen.


Die Stundentafel des bilingualen deutsch-französischen Bildungsganges (Sek. I)

BILI Zweig Sek I Tabelle


Nach der Sekundarstufe I entscheiden die Schülerinnen und Schüler mit den Wahlen für die Oberstufe, ob und wie sie den bilingualen Bildungsgang fortsetzen.
In der Sekundarstufe II führen die Schülerinnen und Schüler Geschichte und/oder Erdkunde (für AbiBac: beide Fächer) als bilinguales Sachfach im Grundkurs bis zum Abitur und legen darin eine schriftliche (für AbiBac verpflichtend) oder mündliche Abiturprüfung ab. Französisch wird als Leistungskurs weitergeführt.
AbiBac ebenso wie das bilinguale Abitur verschaffen wertvolle Zusatzqualifikationen. Die Schülerinnen und Schüler sind von fremdsprachlichen Aufnahmeprüfungen an den Hochschulen in Frankreich befreit. Beide Abschlüsse qualifizieren zudem in besonderem Maße für die zahlreichen deutsch-französischen Studiengänge, die inzwischen in den verschiedensten Fachbereichen angeboten werden.


Bilinguales Erfolgsrezept

Nach einer Veröffentlichung des Schulministeriums gilt „bilingualer Unterricht europaweit als besonders effektiver Weg zu hohen fremdsprachlichen und interkulturellen Kompetenzen. Die DESI-Studie zeigt, dass Schülerinnen und Schüler bilingualer Klassen deutlich bessere Ergebnisse erzielen und im Bereich des Hörverstehens sogar einen Vorsprung von zwei Schuljahren vorweisen können“.
Frankreich ist Deutschlands größter Handelspartner sowohl beim Export als auch beim Import. Französisch ist nach Deutsch in Europa die am meisten gesprochene Muttersprache. Bewerberinnen und Bewerber mit guten Französischkenntnissen haben auf dem europäischen Arbeitsmarkt bessere Berufschancen. Englisch ist zwar die wichtigste Verkehrssprache, aber eine zweite und dritte Fremdsprache sicher zu beherrschen zahlt sich aus und wird zunehmend eingefordert. Weltweit gibt es 33 Länder mit Französisch als Amtssprache.
Zwischen deutschen und französischen Universitäten existieren 1800 Austauschvereinbarungen. Semesteraufenthalte in Frankreich werden vom ERASMUS-Programm der EU gefördert. Unter dem Dach der Deutsch-Französischen Hochschule bieten deutsche und französische Universitäten über 100 Doppeldiplome in allen Fachbereichen an. Die Studierenden absolvieren ihr Studium in beiden Ländern und erwerben gleichzeitig einen deutschen und französischen Abschluss in der regulären Studienzeit.
„Es lohnt sich, Französisch zu lernen. Denn mit der Sprache erschließt sich der kulturelle Zugang zu einem der wichtigsten deutschen Wirtschaftspartner, zu einem interessanten Arbeitsmarkt sowie zu einem der bedeutendsten Investitions-, Forschungs- und Technologieräume in Europa“, heißt es in „Französisch schlägt Brücken in die Zukunft", einer Broschüre des Auswärtigen Amtes.

 

Weiterführende Links

Bilingualer Unterricht in NRW

AbiBac in NRW

Libingua (Arbeitsgemeinschaft, Elternvereinigung, Förderverein)

Deutsch-Französische Hochschule

 


 

 

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Was ist bilingualer Sachfachunterricht und warum ist er so erfolgreich?


Kommentare 9a CPolitische, historische oder geographische Themen erforschen und diskutieren und ganz nebenbei die französische Sprache lernen? Das ist die Idee des bilingualen Sachfachunterrichts. Er ist kein Sprachunterricht, sondern ein sehr innovatives und erfolgreiches Lernarrangement. Denn nicht die Sprache steht im Vordergrund, sondern die Sache, also das jeweilige Fach Erdkunde, Geschichte oder Politik. Die Beschäftigung mit den fachlichen Inhalten und Problemfragen erweitert dabei nicht nur die Kompetenzen in Erdkunde, Geschichte oder Politik, sondern bringt auch große Fortschritte beim Erlernen der Sprache. Und unsere Erfahrung sowie internationale Studien zeigen, dass diese Idee hervorragend funktioniert!

 


Bi-lingualer Sachfachunterricht heißt aber auch zweisprachiger Unterricht, d.h. die Inhalte werden in Deutsch und Französisch gelernt. Gerade in den Klassen 7, 8 und 9 gilt das Motto „So viel Französisch wie möglich, so viel Deutsch wie nötig.“ Schritt für Schritt und ganz behutsam werden unsere Schülerinnen und Schüler an die FremKommentare 9a Adsprache als Arbeitssprache herangeführt, es werden dabei bewusst deutsche und französische Materialen eingesetzt.

In zwei Sprachen zu lernen bedeutet automatisch, dass mindestens zwei Perspektiven und Arbeitsweisen in den Blick kommen. Man begegnet und beschäftigt sich mit fremden Kulturen, die dadurch weniger fremd werden, und lernt dadurch auch viel über die eigene Sichtweise und Situation.
Eine besondere Rolle nimmt also das interkulturelle Lernen im Sachfachunterricht ein. So wird nicht nur inhaltlich auf das Zielland Frankreich Bezug genommen, sondern auch Methoden aus dem sachfachlichen Unterricht des Nachbarlandes erlernt und angewendet. Ein Beispiel ist das croquis, eine grobe Kartenskizze zu einer bestimmten Fragestellung, welche den Schülerinnen und Schülern erlaubt, bestimmte Kartenelemente in den Fokus zu nehmen und komplexe reale Sachverhalte zu vereinfachen. Im Sachfachunterricht fachliches Lernen mit Kreativität zu verbinden, steigert – wie die Erfahrung zeigt – die Motivation der Schülerinnen und Schüler sich mit dem Lerngegenstand auseinanderzusetzen.

Kommentare 9a DDurch das grundlegende fächerübergreifende Prinzip erhöhen die Schülerinnen und Schüler ihre Flexibilität, können sich vermehrt auf unbekannte Texte einlassen, vernetzen ihr Wissen schneller und denken über Fachgrenzen hinaus.
Ziel des bilingualen Unterrichts ist es also, die Schülerinnen und Schüler nicht nur fachlich und fremdsprachlich voranzubringen, sondern auch auf die Herausforderungen der heutigen Welt vorzubereiten.
Bilingualer Unterricht stellt somit ein tolles Angebot dar, das viele Chancen und Bereicherungen bietet!

 

Überblick über die bilingualen Sachfächer am Hardtberg-Gymnasium

Bilingualer Unterricht Tabelle 2
Der bilinguale Sachfachunterricht ist zentraler Bestandteil des deutsch-französischen Zugs am Hardtberg-Gymnasium. Er baut auf dem intensiven Fremdsprachenunterricht ab Klasse 5 und natürlich auf dem Deutschunterricht auf und beginnt in Klasse 7. In den Klassen 7 und 8 wird das Fach Erdkunde bzw. Geschichte mit 3 statt 2 Stunden pro Woche ausgestattet, um die Inhalte ohne zeitlichen Druck lernen zu können. Die Bewertungen der Leistungen erfolgt grundsätzlich auf der Basis der fachlichen Leistung im jeweiligen Sachfach.

 

 


 

 

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Das „AbiBac“ und das „bilinguale Abitur“

Das „AbiBac“ 

Das AbiBac ist eine Prüfung, mit der man seit 1994 gleichzeitig das französische Baccalauréat und das deutsche Abitur erwerben kann. Mit dem AbiBac erhält man Zugang zu den französischen und deutschen Hochschulen, ohne dass eine Äquivalenz beantragt werden muss.Diese doppelte Qualifikation stellt die deutschen und französischen Abiturienten rechtlich gleich und eröffnet ihnen außergewöhnliche berufliche Perspektiven.Darüber hinaus weisen die Absolventen nach, dass sie besonders leistungsstark und leistungsbereit sind: Sowohl bei den Universitäten als auch in den international tätigen Firmen ist das AbiBac anerkannt und hoch angesehen.

 

Das „bilinguale Abitur“

Bei Abschluss des bilingualen Bildungsgangs erhalten die Schülerinnen und Schüler eine zusätzliche Bescheinigung zum Abiturzeugnis. Diese zeigt ihre besondere Qualifikation und bietet Vorteile für ihre berufliche Zukunft. Sie sind auch von der fremdsprachlichen Aufnahmeprüfung an Hochschulen in Frankreich befreit. Darüber hinaus weisen die Absolventen nach, dass sie besonders leistungsstark und leistungsbereit sind.

 

Struktur des „AbiBac“ und des „bilingualen Abiturs“

Kursbelegung in der Oberstufe am HBG

Tabelle AbiBac Bili Abi

 

Weiterführender Link:

AbiBac in NRW

 


 

 

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Fragen und Antworten rund um den bilingualen Zweig

 

Warum sollte man sich für den bilingualen Bildungsgang entscheiden?

• Sprachkompetenz
Im vereinten Europa und der heutigen Welt ist das Erlernen von mindestens zwei lebenden Fremdsprachen unerlässlich. Die Schülerinnen und Schüler des bilingualen Zweiges lernen ab Klasse 5 im frühen Alter spielerisch leicht den Umgang mit dem Französischen und können nach und nach ein außergewöhnlich gutes Sprachniveau erreichen. Englisch wird in Anknüpfung an das Fremdsprachenangebot der Grundschule in der Klasse 5 im bilingualen Zweig fortgesetzt und so unterrichtet, dass spätestens in Klasse 9 das Niveau des „traditionellen“ Zweiges erreicht wird. Auf diese Weise können die Schülerinnen und Schüler des bilingualen Zweiges in Französisch und Englisch hervorragende Sprachkenntnisse erwerben.
• Interkulturelle Kompetenzen und Engagement
Durch den bilingualen Unterricht verfügen die Schülerinnen und Schüler über eine besondere interkulturelle Handlungsfähigkeit, die in vielen Bereichen des Lebens wichtig sein kann. Der Besuch des bilingualen Zweiges zeigt ihre erhöhte Leistungsbereitschaft, ihr persönliches Engagement, ihre Toleranz, Flexibilität und Aufgeschlossenheit. Dies wissen auch Hochschulen und Arbeitgeber zu schätzen.
Ehemalige Schülerinnen und Schüler des bilingualen Zweiges berichten von Au-pair-Stellen, einem freiwilligen sozialen Jahr oder anderen Aufenthalten im Ausland: In der Tat besitzen sie die Fähigkeit, ihre sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen auf unterschiedliche Sprachen und Kulturen zu übertragen. Sie finden sich häufig leichter in fremden Kommunikationssituationen zurecht und sind offener und mutiger für neue Städte oder Länder.
• Vorteile für die berufliche Zukunft
Der Abschluss des bilingualen Bildungsganges ermöglicht uneingeschränkten Zugang zu den Universitäten in Deutschland und Frankreich. Interessant sind auch die fast zweihundert binationalen und trinationalen Studiengänge der Deutsch-Französischen Hochschule.
In Auswahlverfahren für Studienplätze und Stipendien ragen die bilingualen Absolventen heraus. Eine Umfrage unter deutschen Personalchefs ergab, dass 100% der Firmen Kandidaten mit guten Englischkenntnissen suchen, 40% mit guten Französischkenntnissen und 4% mit guten Spanischkenntnissen.
Das Französische ist also nicht nur für eine berufliche Zukunft im Bereich der Sprachen /Geisteswissenschaften interessant, sondern auch für eine wirtschaftliche, juristische oder technisch-naturwissenschaftliche Karriere.
• Zusammenhalt, Gemeinschaft und Aktionen
Im bilingualen Zweig schaffen besondere Aktionen und Aktivitäten einen besonderen Zusammenhalt der Klasse. Darunter fallen z.B. der zweiwöchige Austausch in der Klasse 7 (Toulouse) und der einwöchige Austausch in der Oberstufe (Elsass), der den Schülerinnen und Schülern die Chance bietet, Französisch und Frankreich außerhalb des Klassenzimmers zu erleben.

 

Seit wann gibt es den bilingualen Zweig am Hardtberg-Gymnasium?

Der bilinguale deutsch-französische Zweig wurde 1970 am Hardtberg-Gymnasium eingeführt. Heute blicken wir also auf eine fast 50-jährige Erfahrung im bilingualen Bildungsgang zurück.

 

Für wen ist der bilinguale Zweig geeignet?

Der bilinguale Zweig ist grundsätzlich für alle interessierten Schülerinnen und Schüler geeignet. Es sind keineswegs Vorkenntnisse der französischen Sprache erforderlich.

 

Wie sieht der bilinguale Bildungsgang aus?

Der bilinguale Zweig: Ziele und Struktur

 

Was ist bilingualer Sachfachunterricht?

Bilingualer Sachfachunterricht

 

Was ist der Unterschied zwischen AbiBac und „bilingualem Abitur“?

Das AbiBac und das "bilinguale Abitur"

 

Kann ein Wechsel in den traditionellen Zweig stattfinden?

Nach der Jahrgangsstufe 5 oder 6 kann bei unerwarteten Lernschwierigkeiten der bilinguale deutsch-französische Bildungsgang verlassen werden - dies kommt sehr selten vor. Allerdings müssen trotz des zwei- bis dreistündigen Englischunterrichts noch weitere Unterrichtsinhalte für dieses Fach nachgeholt werden.
Nach Abschluss der 9. Klasse ist ein Wechsel unproblematisch. Umgekehrt ist ein Neueinstieg in den bilingualen Zweig wegen seiner hohen Lernprogression nur in Ausnahmefällen möglich (z.B. Wechsel aus dem französischsprachigen Ausland oder von einer anderen bilingualen Schule wegen Umzugs).

 

Wie ist es um die Englischkenntnisse der bilingualen Schüler bestellt?

Die Schülerinnen und Schüler lernen selbstverständlich Französisch und Englisch. Englisch wird in Anknüpfung an das Fremdsprachenangebot der Grundschule in der Klasse 5 im bilingualen Zweig zweistündig fortgesetzt. Englisch wird so intensiv unterrichtet, dass in der bilingualen Klasse ohne Schwierigkeiten spätestens in Klasse 9 das Niveau des "traditionellen" Zweiges erreicht wird. Die Schülerinnen und Schüler können also hervorragende Sprachkenntnisse in Französisch und Englisch erwerben. In der Oberstufe entscheiden sich erfahrungsgemäß immer auch Schülerinnen und Schüler des bilingualen Zweiges nicht nur für den Leistungskurs im Fach Französisch, sondern auch für den Leistungskurs im Fach Englisch.

 

Inwieweit ist der bilinguale Zweig mit dem MINT-Profil des Hardtberg-Gymnasiums vereinbar?

Die Schülerinnen und Schüler des bilingualen Zweiges können selbstverständlich das vielfältige MINT-Angebot des Hardtberg-Gymnasiums genauso wahrnehmen wie die anderen Schüler (z.B. Wettbewerbe, Wahlfächer in Klasse 8, Wahl eines Leistungskurses im MINT-Bereich, Erwerb des MINT-EC-Zertifikats) und auch ihre Talente im naturwissenschaftlich-technischen Bereich entfalten. In der Oberstufe entscheiden sich erfahrungsgemäß immer auch Schülerinnen und Schüler des bilingualen Zweiges nicht nur für den Leistungskurs im Fach Französisch, sondern auch für einen Leistungskurs im MINT-Bereich.

 

Inwieweit ist der bilinguale Zweig mit den musischen, künstlerischen oder sportlichen Angeboten des Hardtberg-Gymnasiums vereinbar?

Die Schülerinnen und Schüler des bilingualen Zweiges können selbstverständlich das vielfältige Angebot des Hardtberg-Gymnasiums genauso wahrnehmen wie die anderen Schüler (z.B. Chor, Bands, Theater, sportliche AGs, Leistungskurs im Fach Sport) und ihre Talente in diesen Bereichen entfalten.

 

 

 

 


 

 

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Austausche des bilingualen Zweigs

 

Jahrgangsstufe 7

Zweiwöchiger Austausch der Jahrgangsstufe 7 mit dem Collège Jules Verne in Plaisance-du-Touch bei Toulouse im Wechsel mit dem Collège Saint-Joseph in Toulouse. Die deutschen Schülerinnen und Schüler wohnen in dieser Zeit bei französischen Familien und besuchen mit ihren Partnern die französische Schule, wobei sie zusätzlich von den deutschen Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet werden, und unternehmen zahlreiche Aktivitäten. Im zweiten Schulhalbjahr ist es umgekehrt. Die französischen Schülerinnen und Schüler wohnen jeweils in den Familien bei ihren Partnern.

klassenfoto 7a carcassonne

 

 

Oberstufe

Ein einwöchiger projektorientierter Austausch findet auch für den Leistungskurs der Jgst. Q1 statt. Zuletzt erfolgte er mit dem Lycée Saint-André in Colmar (Elsass); unsere neue AbiBac-Partnerschule ist das Lycée Ismaël Dauphin in Cavaillon (Provence). Die deutschen Schülerinnen und Schüler wohnen bei ihrem Aufenthalt in Frankreich bei ihren französischen Austauschpartnern und lernen nicht nur das Partner-Lycée kennen, sondern natürlich auch die Partner-Region. Beim Rückbesuch in Bonn werden dann selbstverständlich gemeinsam das HBG und das Rheinland erkundet.

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Berichte zu den verschiedenen Austauschen des HBG