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Das Schulprogramm des Hardtberg-Gymnasiums

Anhang:

  • Anhang Teil 1 Fortbildungskonzept am Hardtberg-Gymnasium

  • Anhang Teil 2 Beratungskonzept des Hardtberg-Gymnasiums


    Aufgrund einer langen Tradition gehören das Erlernen moderner Fremdsprachen mit dem bilingualen deutsch-französischen Zweig und ein besonderer Schwerpunkt im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich (zum MathNat-SchwerpunktMathNat-Schwerpunkt) seit vielen Jahren zum Schulprofil.

    Das Hardtberg-Gymnasium liegt im Stadtbezirk Hardtberg im Ortsteil Brüser Berg in unmittelbarer Nähe der Bushaltestellen des Konrad-Adenauer-Dammes.

    Die Schule verfügt über ein modernes, großzügiges Gebäude und hat zwei große Schulhöfe mit einer Streetballanlage, mehreren Tischtennisplatten und verschiedenen Spielfeldern. Zum Hardtberg-Gymnasium gehören hervorragende Sportstätten, die angrenzende Hardtberghalle und die weitläufigen Außenanlagen.

    Das pädagogische Konzept

    Das Hardtberg-Gymnasium bietet eine gute, fundierte Ausbildung in allen Fächern. Die erworbene breite Allgemeinbildung und die wissenschaftspropädeutische Ausbildung sind eine optimale Vorbereitung auf das Studium und die Berufsausbildung.
    Im Rahmen unserer Möglichkeiten gestalten wir die Schule zu einem Lebensraum, in dem die Kinder Freude am Lernen haben, darüber hinaus aber auch bereit sind, sich zu engagieren sowie freundlich und rücksichtsvoll miteinander umzugehen.

    Zur Stärkung der Sozialkompetenz und zur Förderung der Persönlichkeitsentwicklung führen wir regelmäßig Trainingsprogramme zur "Sozialen Erziehung" durch. Teamarbeit und Methodenkompetenzen, die für Studium und Beruf unerlässlich sind, werden bei Arbeiten an gemeinsamen Projekten bereits in der schulischen Praxis eingeübt.
    In allen pädagogischen Fragen bemühen wir uns um eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit mit den Eltern.

    Die Sprachenfolge

    Das Erlernen moderner Fremdsprachen gehört seit vielen Jahren zu unserem Schulprofil.
    Neben der traditionellen Sprachenfolge, die mit Englisch als 1. Fremdsprache beginnt, bietet unsere Schule die Möglichkeit, ab der Jahrgangsstufe 5 Französisch bei erhöhter Stundenzahl zu erlernen mit dem Ziel, diese Sprache so gut wie die Muttersprache zu sprechen (Bilingualer Zweig).
    Ab der Jahrgangsstufe 6 setzt im nicht-bilingualen Bereich die 2. Fremdsprache ein.
    Latein kann als 3. Fremdsprache ab der Jahrgangsstufe 8 im Wahlpflichtbereich der Differenzierung gewählt werden. Mit dem Latinum erwerben unsere Schülerinnen und Schüler die für mehrere Studiengänge erforderlichen Grundkenntnisse in Latein. Auch eine 4. Fremdsprache (Spanisch) kann ab Klasse 10 gewählt werden.

    Traditioneller Bildungsgang Deutsch-französischer Bildungsgang
    1. Fremdsprache ab Jahrgangsstufe 5 Englisch Französisch u. Englisch
    2. Fremdsprache ab Jahrgangsstufe 6 Französisch Englisch
    3. Fremdsprache ab Jahrgangsstufe 8 (Wahlpflichtbereich) Latein Latein

    4. Neu einsetzende Fremdsprache

    ab der Jahrgangsstufe 10

    Spanisch Spanisch

    Unsere Erprobungsstufe (Jahrgangsstufen 5 und 6)

    Der Wechsel von der Grundschule zum Gymnasium bringt erhebliche Umstellungen mit sich. Wir versuchen, diesen Übergang für die Schülerinnen und Schüler so reibungslos wie möglich zu gestalten, indem wir

    • engen Kontakt zu den Grundschulen halten
    • Formen des freien Arbeitens am Gymnasium fortsetzen
    • durch LRS-Kurse helfen, Schwächen in der Rechtschreibung abzubauen.

    Damit sich die Kinder in dem sehr viel größeren System des Gymnasiums bald heimisch fühlen, bietet die SV (Schülervertretung) Patenschaften an, organisiert Kennenlernnachmittage und Unterstufenfeste.
    Die Jahrgangsstufen 5 und 6 bilden pädagogisch und organisatorisch eine Einheit. Während dieser Zeit findet eine intensive und umfangreiche Beratung der Kinder und Eltern im Hinblick auf die Fortsetzung der Schullaufbahn statt.

    In der Erprobungsstufe werden die Fächer Deutsch, Französisch und/oder Englisch, Kunst, Musik, Erdkunde, Geschichte, Politik, Mathematik, Biologie, Physik, Religion und Sport unterrichtet.

    Bis 15.30 Uhr bieten wir eine Übermittagsbetreuung an, mit folgendem Angebot:

    1. warmes Mittagessen, das in der hauseigenen Cafeteria frisch zubereitet wird
    2. Hausaufgabenbetreuung unter Aufsicht und Anleitung sachkundiger Eltern, Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler
    3. betreute Spielfreizeit
    4. Möglichkeiten der Teilnahme an unseren vielfältigen Arbeitsgemeinschaften.

Die Jahrgangsstufen 7 bis 9 und das Differenzierungsangebot

Ab der Jahrgangsstufe 7 wird die Stundentafel durch das Fach Chemie erweitert.

Im Wahlpflichtbereich der Jahrgangsstufen 8 und 9 können die Schülerinnen und Schüler zwischen folgenden Angeboten wählen:

  • Latein
  • Informatik
  • Biologie / Chemie
  • Junior-Ingenieur-Akademie

Auch in den Jahrgangsstufen 7-9 werden die individuellen Bedürnisse der Schülerinnen und Schüler über ein Netz von Förder- und Profilkursen berücksichtigt. In dieser Phase der stärkeren Distanzierung von den Eltern werden die Schülerinnen, Schüler und ihre Eltern bei Schwierigkeiten durch intensive Beratung durch die Klassenleiter und den Stufenkoordinator unterstützt. Regelmäßige Förderkonferenzen und ein intensives Monitoring der Schulleistungen sind Strukturen, die den Schulerfolg der Schülerinnen und Schüler in der Mittelstufe sichern sollen.

Das Fahrtenprogramm in der Mittelstufe umfasst ein breites Spektrum: Englandaustausch, Londonfahrt und Frankreichaustausch sind optionale Angebote, die Abschlussfahrt am Anfang der Klasse 9 ist eine für alle Schülerinnen und Schüler verbindliche Fahrt.

Unser Kursangebot in der gymnasialen Oberstufe

Ab der Jahrgangsstufe EF (10) findet der Unterricht im Kurssystem statt.
Die Schülerinnen und Schüler stellen ihre Stundentafel nach Pflicht- und Wahlfächern so zusammen, dass sie ab der Jahrgangsstufe Q1 (11) zwei Leistungskurse und in der Regel acht Grundkurse belegen.
Die beiden Leistungskurse und zwei Grundkurse sind Abiturprüfungsfächer.

Unsere Jahrgangsstufenleiter und der Oberstufenkoordinator betreuen und beraten die Schülerinnen und Schüler intensiv im Hinblick auf eine Sicherung ihrer Schullaufbahn.
Aufgrund der Kooperation mit dem benachbarten Carl-von-Ossietzky-Gymnasium können wir ein breites Fächerangebot bei den Leistungskursen machen.

Unsere hervorragende Ausstattung im Bereich der Technologie ermöglicht die Wahl von Informatik als drittem oder viertem Abiturfach.

x Aufgabenfeld Leistungskurse Grundkurse
I sprachlich-literarisch-künstlerisch Deutsch, Englisch, Französisch Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch (neu ab JS 10)
Latein (mit Erwerb des Latinums), Kunst, Musik, Literatur
    Kunst oder Musik (Zentralkurse)  
II gesellschaftswissenschaftlich Geschichte,Erdkunde Erdkunde, Geschichte, Sozialwissenschaften, Philosophie
III mathematisch-naturwissenschaftlich

Mathematik, Physik, Biologie, Chemie

Informatik (bei Bedarf)

Mathematik, Physik, Biologie, Chemie, Informatik
    Sport Religion, Sport

Vorbereitung auf Studium und Beruf

In den Jahrgangsstufen EF, Q1 und Q2:

  • Besuch im Berufsinformationszentrum
  • zweiwöchiges Betriebspraktikum (EF)
  • intensive Kooperation mit der Universität (Teilnahme an Vorlesungen, Seminaren, Praktika und Informationsveranstaltungen)
  • Berufskundliche Informationen durch fachkundige Eltern, Ehemalige, Mitarbeiter des Arbeitsamtes
  • zentrale Studienberatung sowie Bewerberseminare

Für das selbstständige Arbeiten steht ein Selbstlernzentrum mit zahlreichen Computer-Arbeitsplätzen und einer gut sortierten Bibliothek zur Verfügung.

 


Der bilinguale Bildungsgang

Der bilinguale deutsch-französische Zweig wurde 1970 am Hardtberg-Gymnasium eingeführt. Heute blicken wir also auf eine fast 50-jährige Erfahrung im bilingualen Bildungsgang zurück.

Am Ende des bilingualen Bildungsganges erwerben die Schülerinnen und Schüler wahlweise das „AbiBac“, also mit dem deutschen Abitur auch das französische Abitur, oder das „bilinguale Abitur“.

Warum bilingualer Bildungsgang?

Im vereinten Europa ist das Erlernen von mindestens zwei lebenden Fremdsprachen unerlässlich.
Die Schülerinnen und Schüler lernen in diesem frühen Alter spielerisch leicht den Umgang mit dem Französischen.

Englisch wird in Anknüpfung an das Fremdsprachenangebot der Grundschule in der Klasse 5 im bilingualen Zweig zweistündig fortgesetzt.
Ab der Klasse 6 wird Englisch so intensiv unterrichtet, dass in dieser Sprache mit Beginn der Oberstufe erfahrungsgemäß ohne Schwierigkeiten das Niveau des "traditionellen" Zweiges erreicht wird.

Wie sieht der bilinguale Bildungsgang aus?

  1. Verstärkter Französischunterricht: 6 Wochenstunden (JS 5 + 6) plus Englisch; 4 Wochenstunden (JS 7) plus Englisch
  2. Erdkunde (ab JS 7), Geschichte und Politik (ab JS 8) bilingual deutsch-französisch, entsprechend den Richtlinien NRW
  3. 2-wöchiger Austausch während der Schulzeit mit dem Collège Jules Verne (Plaisance-du-Touch bei Toulouse) bzw. dem Collège Saint-Joseph (Toulouse) (JS 7)
  4. 1-wöchiger Austausch während der Schulzeit mit dem Lycée Saint André (Colmar/Elsass) (Oberstufe, Q1)
  5. Abitur: "AbiBac" oder "bilinguales Abitur" - "AbiBac": Französisch Leistungskurs; zwei bilinguale Sachfächer (Geschichte und Erdkunde) als Grundkurs; eines der beiden Sachfächer mit schriftlicher Abiturprüfung; "Bilinguales Abitur": Französisch Leistungskurs; ein bilinguales Sachfach (Geschichte oder Erdkunde) als Grundkurs mit mündlicher oder schriftlicher Abiturprüfung
  6. Materialien in französischer und deutscher Sprache, um die Schüler methodisch mit dem Vergleich vertraut zu machen

Wer sind die Adressaten?

In erster Linie die muttersprachlich deutschen Schüler.

Wann kann ein Wechsel in den traditionellen Zweig stattfinden?

  • nach der JS 5 oder 6 (Englisch muss zum Teil nachgeholt werden)
  • nach der JS 9 (ohne jedes Problem)

Bilingualer deutsch-französischer Bildungsgang im Überblick

Jahrgangsstufen Frz. Ek. bil.
Ge. bil.
 

Q2
Q1

EF

5
5

3

3
3

3

 

3
3

3

 

 
  Frz. u. E. Ek. bil.
Ge. bil.
Pol. bil.
         
9 3 und 3 2 2 2
8 3 und 3 2 3 2
7 4 und 4 3    
6 6 und 3      
5 6 und 2      

 

 

 

 

 

 

 

 

Mehr erfahren zum bilingualen Zweig

Höhepunkte des Schullebens

Vielfältige kulturelle Veranstaltungen wie Schülerkonzerte, Chansonabende, Theateraufführungen, auch in französischer und englischer Sprache, Lesungen, Kunstausstellungen, Opern- und Musicalaufführungen usw. beleben unseren Schullalltag.

Auch am Tag der offenen Tür, an Präsentationsabenden der Profilkurse, am Tag der Naturwissenschaften und zu weiteren Gelegenheiten erhält eine breitere Öffentlichkeit regelmäßig Einblick in unsere Arbeit.

Projektwochen, Schul- und Sportfeste fördern die Schulgemeinschaft und die Identifikationsmöglichkeiten mit unserer Schule.

Auch das soziale und kulturelle Engagement der SV (Schülervertretung) und der ganzen Schülerschaft tragen zu einem positiven Schulklima bei.
Bei vielen Aktivitäten werden wir vom Förderverein und von vielen Eltern unterstützt.

Partnerschulen und Austauschprogramme

Unsere vielfältigen Austauschprogramme bereiten die Jugendlichen auf das Leben in einer vielsprachigen multikulturellen Welt vor.

  • JS 7 (bilingualer Zweig) Collège Jules Verne in Plaisance-du-Touch bei Toulouse / Collège Saint-Joseph in Toulouse, Frankreich
  • JS 8 Collège Jean de Beaumont in Villemomble bei Paris, Frankreich
  • JS 9 Bolton School in Bolton, Großbritannien
  • JS EF XI. Lyceum in Posen, Polen
  • JS Q1 (bilingualer Zweig) Lycée Saint André in Colmar im Elsass / Lycée Ribeaupierre in Ribeauvillé im Elsass

Schul- und Klassenfahrten

Vielfältige Exkursionen, Klassen- und Studienfahrten bereichern unsere Bildungs- und Erziehungsarbeit.
In der Erprobungsstufe und in Klasse 9 finden mehrtägige Wanderfahrten statt.
In der Jahrgangsstufe EF wird eine einwöchige Skifreizeit in Tirol und in der Jahrgangsstufe Q2 werden unsere traditionellen Studienfahrten ins Ausland durchgeführt.


Arbeitsgemeinschaften

Die aktuell konkreten Arbeitsgemeinschaften am HBG finden Sie auch in der linken Menüleiste unter dem Menüpunkt AGs.